Meisterschaft für HEITEC VOLLEYS greifbar nahe

3:1 Triumph bei den AlpenVolley Haching II – Verfolger Grafing verlor in Rüsselsheim

Die HEITEC VOLLEYS können bereits drei Spieltage vor Saisonende den Meisterschafts-Champagner kalt stellen. Nach einem grandiosen 3:1-Triumph (26:24, 29:27, 22:25, 27:25) führt der Spitzenreiter (53 Zähler) jetzt sogar mit fünf Punkten vor dem gefährlichsten Rivalen TSV Grafing (48 Punkte). Denn der amtierende Meister verlor beim Angstgegner TG Rüsselsheim II mit 1:3 (21:25 25:22 25:27 22:25) und kann selbst bei einem Sieg im Nachholspiel am 10. April bei den AlpenVolleys Haching II die Unterfranken nicht mehr einholen. Voraussetzung ist natürlich, dass die Eltmanner alle drei noch ausstehenden Partien zuhause gegen Karlsruhe und Schwaig sowie in Freiburg zum Saisonausklang gewinnen.

Völlig losgelöst jubelte deshalb HEITEC VOLLEYS Cheftrainer Marco Donat zusammen mit seinen Schützlingen und den mitgereisten Fans nach dem Schlusspfiff in Bayernwerk Sportarena in Unterhaching: „Schön, dass wir jetzt alles selbst in unseren Hände haben und nicht auf die Schützenhilfe anderer angewiesen sind. Unser Traum scheint in Erfüllung zu gehen. Wir haben immer daran geglaubt, selbst nach bitteren Niederlagen. Wir lassen wir uns nun nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Das haben wir uns in der Kabine geschworen. Wir wollen uns für den knochenharten Trainingsaufwand und die kräftezehrende Saison selbst belohnen.“

Auch HEITEC VOLLEYS Manager Rolf Werner hofft, dass sein Team auf der Zielgeraden nicht schwächelt: „Jeder weiß, worum es geht. Alle sind heiß wie Frittenfett und möchten am letzten Spieltag den Meisterpokal nach oben strecken. Ich bin optimistisch und habe absolutes Vertrauen in unsere Mannschaft.“ Die Meisterschaft in der zweiten Liga Süd der HEITEC VOLLEYS würde für den Volleyballclub Eltmann eine unheimlich erfolgreiche Saison krönen. Denn die Frauen holten bereits einen Titel und die zweite Mannschaft steht kurz davor.

Der Erfolg in Unterhaching bedeutete noch einmal absolute Schwerstarbeit für die Unterfranken über 107 Minuten Spielzeit. Denn alle Sätze standen auf Messersschneide und waren eine ganze enge Kiste. Im ersten Satz wirkten die HEITEC VOLLEYS wie gelähmt. Die Niederlage der Grafinger erwies sich mehr als Rucksack denn als zusätzliches Lebenselexier. Schnell gerieten die Eltmänner mit 6:12 und 10:16 in Rückstand, ehe sie sich ihrer Qualitäten erinnerten und zum 17:17 und 24:24 ausglichen. In der Crunchtime hatten sie wie auch im zweiten Satz das Glück auf ihrer Seite. Im dritten Satz stand Fortuna auf der Seite der Gastgeber, obwohl die HEITEC VOLLEYS bis zum 22:22 mithalten konnten. Auch der vierte Satz verlief total ausgeglichen. Die Unterfranken lagen zwar 4:1, 16:13 und 23:21 vorne, konnten sich jedoch nicht entscheidend absetzen und mussten die nie aufsteckenden Hachinger immer wieder herankommen lassen. In der Schlussphase führte Haching sogar 25:24. Aber Marius Wacek sicherte mit einem glänzenden Lob den heiß umjubelten Sieg.

Insgesamt war Chefcoach Marco Donat mit dem Ergebnis aber nicht mit der Leistung seiner Schützlinge zufrieden: „Die Hachinger haben uns alles abverlangt. Wir präsentierten uns  sehr nervös mit viel Krampf und Kampf. Es war sicher nicht unser bestes Spiel, Aber ein ungemein wichtiger Sieg. Trotzdem Respekt an meine Jungs für den großartigen Kampf.“

Zu den wertvollsten Spielern wurden Sven Kellermann (HEITEC VOLLEYS) und Aleksandar Milovancevic (AlpenVolleys Haching II) gewählt.

Aufgebot HEITEC Volleys Eltmann: Couchman, Engel, Peta, Richter, Kolbe, Schmitt, Krüger, Kellermann, Werner, Stoyanov, Wacek, Bibrack, Strobel – Trainer Marco Donat, Co-Trainer Marco Knauer.