Knapp am Satz gegen den Meister vorbei

Nach den ersten drei Aufschlagfehlern auf beiden Seiten greift Irfan Hamzagic am Netz an, berührt aber dieses, 3:1 für Berlin. Sensationeller Ballwechsel zum 4:3, die HEITEC VOLLEYS machen mit einem langen Rallye den Punkt zum 4:4. Mittelblocker Luuc van der Ent wird geblockt, aber Antony Cadu macht den nächsten erfolgreichen Angriff zum 5:5.

Es bleibt spannend, die Franken wollen sich nicht abhängen lassen, 6:6. Ben Patch mit einem Hammer zum 7:6, doch Hamzagic gleicht aus. Nur knapp gehen die Berliner mit 8:7 in die erste technische Auszeit. Fehlaufschlag von den Spreeboys, doch sie machen den Sideout über HEITECS Mittelblocker Mathäus Jurkovics. Langsam setzt sich die Berlin Recycling Volleys ab, bei 11:8 nimmt Donat seine erste Auszeit. Hamzagic direkt den Sideout danach zum 11:9, Halanda aus Rückenlage zum 12:10 über die Außenposition. Die HEITEC VOLLEYS mit viel Druck im Aufschlag, aber auch mit einigen Fehlern. Im Angriff gibt Antony volles Pfund und macht den Punkt zum 15:13. Der nächste Ball für Berlin und es steht 16:13 in der zweiten technischen Auszeit.

Es bleibt spannend, die Franken wollen sich nicht abhängen lassen, 6:6. Ben Patch mit einem Hammer zum 7:6, doch Hamzagic gleicht aus. Nur knapp gehen die Berliner mit 8:7 in die erste technische Auszeit. Fehlaufschlag von den Spreeboys, doch sie machen den Sideout über HEITECS Mittelblocker Mathäus Jurkovics. Langsam setzt sich die Berlin Recycling Volleys ab, bei 11:8 nimmt Donat seine erste Auszeit. Hamzagic direkt den Sideout danach zum 11:9, Halanda aus Rückenlage zum 12:10 über die Außenposition. Die HEITEC VOLLEYS mit viel Druck im Aufschlag, aber auch mit einigen Fehlern. Im Angriff gibt Antony volles Pfund und macht den Punkt zum 15:13. Der nächste Ball für Berlin und es steht 16:13 in der zweiten technischen Auszeit.

Beide Teams bieten den Zuschauern Power-Volleyball, 16:14 durch einen Pipe von Cadu, das 17:15 durch Hamzagic. Es steht 18:16, Mircea Peta kommt für Jurkovics im Aufschlag. Luuc van der Ent verkürzt zum 19:17, der Berliner Gegenangriff geht ins Netz, 19:18. Berlin aber immer ein Tacken abgekochter, 21:18 und zweite Auszeit der HEITEC VOLLEYS. Und wieder kommen die Franken motiviert zurück, Halanda zum 21:19, er schlägt aber danach den Aufschlag ins Netz. Merten Krüger rutscht aus, kommt aber wieder hoch und spielt einen sehr guten Pass zum 22:20. Dann verkürzt Eltmann auf 22:21, Auszeit Berlin. Berlin mit dem Momentum auf seiner Seite und Ben Patch, Satzball 24:21. Doch Jurkovics über die Mitte zum 24:22. Berlins Zuspieler patzt, 24:23, doch Ben Patch macht das 25:23 zum 1:0 der BR Volleys.

Im zweiten Satz bremsen die HEITEC VOLLEYS die Gastgeber bis 5:4 aus, doch dann zeigen die Hauptstädter ihre Meisterklasse und übernehmen die Führung. Über 8:4, 12:8 und 16:9 baut Berlin seinen Vorsprung aus. Und bei 22:10 scheint die Messe für die HEITEC VOLLEYS gelesen zu sein, aber sie kommen zurück und machen 4 Punkte in Folge. Berlin nachlässig in dieser Phase, 22:14 Auszeit der Hauptstädter. 23:15 durch Aufschlagfehler von Pierre Pujol von Berlin, gefolgt von einem Ball ins Aus und einem Ball, den die Berliner ins Feld fallen lassen, 23:17. Dann ein strittiger Linienball für die Gäste aus Franken, es steht 23:18. Am Ende berappeln sich die Hauptstädter und machen mit 25:18 den Satz zu.

Die HEITEC VOLLEYS nach der Satzpause wieder hellwach und aggressiv, 2:2. Berlin nur knapp vorne mit 5:4, dann wechselt das Momentum auf die Seite der Spreeboys, 10:5 und Merten Krüger kommt für seinen Zuspielkollegen Rafal Prokopczuk. Immer wieder setzen die HEITEC VOLLEYS Akzente, so beim 11:9, als Antony sensationell abwehrt und die Eltmanner den Punkt machen. Doch Berlin kontert mit einem trockenen und harten Pipe aus dem Hinterfeld 12:8. Dafür holt der HEITEC Doppelblock den nächsten Punkt für Franken. Wiederholt sorgen starke Ballwechsel für helle Begeisterung bei den 2.800 Zuschauern. Mircea Peta macht das 15:12, legt mit einem Knaller-Aufschlag vor und der Frankenblock schnappt zu. Mit 16:13 gehen die Berliner in die zweite technische Auszeit.

Die Gäste machen zwei Punkte, bei 16:15 wird Ben Patch geblockt – auch das eine starke Leistung, wenn man Patch gesehen hat, wie hoch er über einen Block schlagen kann. Die HEITEC VOLLEYS verkürzen auf 17:16, doch immer wieder schaffen es die Gastgeber, den Franken zu enteilen, es steht 20:16. Die Franken kämpfen sich zurück, es steht 23:19. Aber Ben Patch legt zum Matchball vor und der nächste knappe Touch entscheidet mit 25:18 über Satz und Spiel in der Max Schmeling Halle. Berlin behält seine weiße Weste, doch die HEITEC VOLLEYS haben keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. Gegen den amtierenden deutschen Meister haben die Eltmanner gut gekämpft und die phasenweisen Schwächen der Hauptstädter zu ihren Gunsten genutzt.

Die SILBER MVP-Medaille vergibt Berlins Co-Trainer Lucio Oro an HEITEC VOLLEYS Außenangreifer Mircea Peta. HEITEC VOLLEYS Headcoach Marco Donat wählt Zuspieler Pierre Pujol zum GOLD MVP-Spieler der BR Volleys.

Statement von HEITEC VOLLEYS Headcoach Marco Donat:

„Heute wollten wir im Aufschlag zu viel, aber gegen Berlin musst Du Druck machen, sonst buttern sie Dich gnadenlos unter. Daher Kompliment an das Team, ein 23:25 gegen den Meister, das ist eine wirkliche Steigerung. Im zweiten und dritten Satz hat uns BRV-Zuspieler Pierre Pujol leider entzaubert, das ist schon Wahnsinn, wie variabel und geschickt er seine Angreifer ansetzt. Insgesamt haben wir uns gut verkauft, als Vorbereitungsspiel für das anstehende Pokalmatch gegen Friedrichshafen war das eine phasenweise sehr starke Leistung.“