Japans Superstar hält HEITEC VOLLEYS im Griff

Mit einem Schnellangriff und direkten Punkt von Luuc van der Ent beginnen die HEITEC VOLLEYS das erste Spiel im Jahr 2020. Frankfurt legt zum 4:2 nach, doch Carlos Antony verkürzt zum 4:3. Irfan Hamzagic macht das 5:4, Frankfurts Masahiro Yanagida legt zum 6:4 mit einem Pipe nach. Die HEITECS entscheiden das lange Rallye zum 6:6 für sich, Antonys folgender Aufschlag bleibt knapp an der Netzkante hängen. Jurkovics macht das 7:7 und schlägt selber danach auf, auch er macht einen Netzfehler und damit erste technische Auszeit bei 8:7. Van der Ent nutzt das erste Tempo zum 10:10 und Antony geht durch den Block, 11:11. Der folgende Angriff wird von Antony geblockt, doch er berührt dabei das Netz. Gleiches passiert danach Jurkovics, 13:11. 13:13, Antony geht volles Risiko im Aufschlag, doch der Frankfurter Gegenangriff kommt durch und Hamzagic setzt seinen Angriff knapp ins Aus, 15:13. Eltmann verkürzt zum 15:14, aber Yanagida läutet die zweite große Auszeit an: 16:14.

16:15 durch van der Ent, bei 18:15 nimmt HEITEC Headcoach Marco Donat seine erste Auszeit. Yanagida mit seinem Hammeraufschlag, wird entschärft durch Antony und Merten Krüger legt perfekt für Hamzagic auf, der zum 18:15 verwandelt.
Nach zwei Aufschlag-Assen der Gastgeber und bei 21:16 unterbricht Donat das Spiel. Doch wieder punktet Frankfurt, es steht 22:17. 23:18, Krüger täuscht ein Zuspiel über die Mitte an und Antony verwandelt zum 24:18. Den Schlusspunkt des Satzes setzt Japans Volleyball-Star Yanagida über die Außenposition: 25:18.

Beide Teams starten mit Flüchtigkeitsfehlern in die zweite Runde. Keine Mannschaft kann sich absetzen, es entwickelt sich ein dichtes Hin und Her, 7:7. Auffällig bis jetzt die hohe Ausbeute beider Teams über die Mitte, bei 8:7 für Frankfurt gehen beide Teams in die erste Auszeit. Danach lässt der Kanonen-Arm von Yanagida einen Knaller vom Stapel, 9:7 und Auszeit bei Eltmann. Hamzagic kontert und eine glückliche Schiedsrichter-Entscheidung für die Mainfranken macht das 9:9 fest.

In der Folge geben beide Teams kein Stück Boden preis, 11:11. Dann 13:12 durch Block van der Ents gegen den „Hunter Masa“ und das 13:13 durch einen Aus-Ball der Frankfurter. Danach macht Frankfurt zwei direkte Punkte über die Mitte und Außen, dann geht der Angriff von Jurkovics nach zu flachem Anspiel ins Aus: 16:13 für Frankfurt und zweite technische Auszeit.

Bei 17:13 kommt Roosewelt Filho nach über zwei Monaten Verletzungspause wieder aufs Feld, Eltmann macht das 17:15 nach sensationeller Abwehr durch Shunsuke Watanabe. Frankfurt setzt sich bei 19:16 leicht ab, Eltmanns Außenangreifer Tomas Halanda wird bei 20:17 geblockt. Hamzagic zum 20:18 mit einem trickreichen Ball aus der Schulter und am Block vorbei. 21:19, die Eltmanner brauchen einen Break, aber wieder geht der Ball an Frankfurt, die gehen mit 23:19 auf die Zielgerade. Doch Antony wehrt sich (23:20) und Richard Peemüller kommt zum Aufschlag, Frankfurts berührt den Ball im folgenden Spielzug viermal den Ball, Fehler und Punkt für Eltmann: 23:21.

Frankfurt nutzt eine kleine Unkonzentriertheit der Mainfranken und macht über die Mitte das 24:21. Eiskalt nutzen die Gastgeber dann den nächsten Aufschlag und verwandeln den ersten Satzball direkt zum 25:21. Damit steht es 2:0 für die United Volleys, beide Teams gehen in die 10min-Pause.

Van der Ent feuert gleich los, Hamzagic im Aufschlag legt nach und die Eltmanner verwandeln über den Pipe von Antony zum 0:2. Halanda hat Yanagidas Aufschlag im Griff und verwandelt selber zum 1:3. Antony zum 2:4 und dann zum 4:5. Und da ist er schon wieder: dieses Mal greift er im Block zu, 4:6.

Halanda macht es ihm nach: Blockpunkt zum 6:8 für Eltmann und technische Auszeit. Antony mit einem Ass zum 6:9, Yanagida zum 7:9 mit einem Blockout. 7:10. Das 8:10 mit einem Wattebällchen-Lob von Yanagida, unhaltbar selbst für Merten Krüger, der sich noch in den Ball hineinwirft. Dann ein Hammer-Service von Yanagida, der Ball kommt an der Netzkante runter und Krüger kann nur noch gegen den Block drücken, doch Punkt für Frankfurt. 11:10 und Donat nimmt eine Auszeit.

Wieder Yanagida im Service und dann in der Abwehr, doch Eltmann macht den Punkt zum 11:12, dann Antony zum 12:13. 13:14, Krüger am Aufschlag, Frankfurt gleicht aus. Hamzagic macht den 15.Punkt, wieder Ausgleich durch die Gastgeber, doch der 16.Punkt geht an Eltmann, technische Auszeit. Van der Ent mit dem 16:18 und Hamzagic schiebt ein Ass hinterher: 16:19, Auszeit von United-Cheftrainer Stelio DeRocco. 17:20 für Eltmann und gelbe Karte wegen Diskussionen für Frankfurt.  18:21, Frankfurt nervös und mit einem Netzfehler beim Aufschlag.

Roosewelt mit einem Zuspielfehler, dann wird Antony geblockt und Frankfurt ist wieder dran, 21:21. Auszeit Eltmann, Hamzagic danach mit einem Übertritt beim Angriff und Frankfurt mit einem Punkt zum 23:21. 24:22 Matchball für Frankfurt: abgewehrt durch den erfolgreichen Pipe von Halanda. Antony legt noch eine Auschlagbombe hin, aber die entschärfen die Gastgeber und Watanabe chancenlos in der Abwehr. 25:23, 3:0 und damit letztlich ein klarer Sieg für die United Volleys Frankfurt.

Statement von Frankfurts Cheftrainer Stelio DeRocco und HEITEC VOLLEYS Headcoach Marco Donat:

Marco Donat: Wir sind in den beiden ersten Sätze gut reingekommen und haben bis 16:16 mitgehalten. Wir haben dann kleine Fehlerserien gehabt, die Frankfurt Dir einfach nicht verzeiht. Dafür sind sie zu abgezockt und haben die Sätze zugemacht. Im dritten Satz konnten wir den Aufschlagdruck erhöhen und haben mehr Zugriff im Block gefunden, was uns in den Sätzen 1 und 2 definitiv gefehlt hatte. Wir konnten das Spiel lange offen gestalten, hatten sogar die Chance auf der Hand. Am Ende haben wir Satz drei unglücklich verloren, aber klar hat Frankfurt das Spiel verdient gewonnen.

Stelio DeRocco: Wir wussten, dass Eltmann unabhängig von der wirtschaftlichen Krise ein gefährlicher Gegner ist. Wir haben gesehen, wie sie vor Weihnachten gegen Bühl gespielt und gewonnen haben. Daher war uns klar, dass sie Potential haben und daher haben wir das Spiel sehr ernst genommen. Und ich bewundere dieses Team, dass es trotz aller Umstände weitergespielt hat. Keiner hat aufgegeben, alle haben sich weiter für das Projekt entschieden, und eine solche Haltung bewundere ich wirklich.“