HEITEC VOLLEYS: Rauschende Ballnacht vor Rekord-Kulisse

Eltmanner gewannen Franken-Derby gegen Hammelburg 3:1 – Super-Spektakel in der Bamberger Brose Arena

Rauschende Volleyball-Nacht in der Bamberger Brose Arena über fast zwei Stunden mit einer phänomenalen Atmosphäre: Vor einer wahnsinnigen Rekordkulisse von über 2300 Zuschauern feierten die HEITEC VOLLEYS im Franken-Derby einen grandiosen 3:1 Triumph (25:19, 28:26, 23:25, 32:30) über den TV/DJK Hammelburg. Durch den Sieg verbesserten sich die Eltmanner mit jetzt 41 Zählern auf Platz zwei hinter dem neuen punktgleichen Spitzenreiter TSV Grafing, der beim 3:2 Erfolg in Gotha einen Zähler einbüßte. Gleichzeitig verlor völlig überraschend der bisherige Spitzenreiter Mainz-Gonsenheim zuhause mit 0:3 gegen den SV Schwaig.

Zu den wertvollsten Spielern der unvergesslichen Partie wurden Mircea Peta (HEITEC VOLLEYS) und Lukas Spachmann (Hammelburg) gewählt. Die Medaillen überreichte Saloua Zinoui, die frühere marokkanische Volleyball-Nationalspielerin und Lebensgefährtin von Richard Heindl, dem Vorstandsvorsitzenden von Hauptsponsor HEITEC,

Der Umzug für Faszination Volleyball von der 5500 Seelengemeinde Eltmann im Steigerwald in die etwa 25 Kilometer entfernte Domstadt lohnte sich für die HEITEC VOLLEYS in jeglicher Hinsicht. In der Brose-Arena brannte die Luft. Das brisante und prestigeträchtige fränkische Duell wurde zum versprochenen Super-Spektakel mit Torpedo artigen Schmetterschlägen, sensationellen Ball-Rettungsaktion, artistischen Blöcken am Netz, dramatischen, langen Ballwechseln und einem unglaublichen Gänsehaut-Ambiente. Selbst der eher zurückhaltenden Manager der HEITEC VOLLEYS, Rolf Werner schwärmte nach der außergewöhnlichen Volleyball-Gala in den höchsten Tönen: „Unser Mut, für ein Testspiel in die drittgrößte Multifunktions-Arena Bayerns umzuziehen, wurde auf der ganze Linie belohnt. Ein Theater-Dramaturg hätte die Begegnung nicht besser inszenieren können. Die zwei Stunden waren eine tolle Werbung für unsere Sportart. Das war für jeden Zuschauer ein unvergessliches Erlebnis.“ Selbst 12 Stunden nach der bombastischen Vorstellung seines Teams war Rolf Werner noch begeistert: „Ich bin überglücklich. Das Experiment ist komplett aufgegangen. Unsere Generalprobe für den angepeilten Aufstieg ins Volleyball-Oberhaus klappte. Das Top-Event war absolut erstligareif. Der riesige Aufwand mit einer monatelangen Vorbereitung und einem enormen kräfteraubenden Einsatz war nicht für die Katz. Besten Dank an alle für die großartige Unterstützung.“

Total enthusiastisch jubelte auch HEITEC VOLLEYS Cheftrainer Marco Donat nach dem Duell auf Augenhöhe mit den Hammelburgern: „Das Match bot für die Zuschauern alles, was das Herz begehrte. Ein sportliches Highlight jagte das andere. So muss ein Event aussehen.“ Gleichwohl behält er angesichts der überkochenden Emotionen das klare Ziel nicht aus den Augen: „Auch für diese Super-Volleyball-Show gibt es nur drei Punkte. Wir wollen nach wie vor in dieser Saison Meister werden und dürfen jetzt nicht nachlassen und die Konzentration verlieren.“ Das gilt bereits für das kommende Wochenende. Die HEITEC VOLLEYS müssen zu einem Doppelspieltag an den Bodensee zu den Volley Youngstars Friedrichshafen und zum starken Aufsteiger Mimmenhausen. Mit zwei Siegen und sechs Punkte können die Unterfranken vorübergehend die Tabellenspitze übernehmen, da Grafing noch ein Nachholspiel absolvieren muss.

Ins fränkischen Derby starteten die HEITEC VOLLEYS mit breiter Brust und ließen den Gästen mit druckvollen Schmetterschlägen, starken Angaben und kompromisslosen Blocks im ersten Satz keine Chance. Wesentlich enger verliefen der zweite und der dritte Satz, in dem die Hammelburger auf Betriebstemperatur gekommen waren. Sie leisteten nun unerbittlichen Widerstand, kämpften um jeden Ball, boten den Eltmännern in jeglicher Hinsicht Paroli und wurden mit einem Satzgewinne von 25:23 belohnt.

Im finalen vierten Satz ging es schließlich hin und her. Kein Team konnte sich entscheidend absetzen. Die Nerven wurden auf eine harte Probe gestellt. Erst nach 35 Minuten hatte der gnadenlose Schlagabtausch ein glückliches, aber hoch verdientes Ende für die HEITEC VOLLEYS.

Aufgebot HEITEC Volleys Eltmann: Couchman, Engel, Peta, Richter, Kolbe, Schmitt, Krüger, Kellermann, Werner, Stoyanov, Wacek, Bibrack, House, Strobel – Trainer Marco Donat, Co-Trainer Marco Knauer, Teammanager Bernhard Wegmann.