HEITEC VOLLEYS erwarten Super-Spektakel in der Brose Arena

Faszination Volleyball am Samstag ab 16 Uhr in Bamberg – Frankenderby gegen Hammelburg

Riesen-Comeback für den Eltmanner Volleyball in der Domstadt Bamberg. Nach zehn Jahren kehren sie am Samstag als HEITEC VOLLEYS in die Brose Arena zurück. Beim Top-Event „Faszination Volleyball“ treffen sie im Franken-Derby (Beginn 19:30 Uhr) auf den TV/DJK Hammelburg. Das Vorspiel bestreiten in der Regionalliga Südost die volley.ballarinas Bamberg gegen den TSV Sonthofen (Beginn 16 Uhr).

Das Team von Cheftrainer Marco Donat geht in das Unterfranken-Duell mit jeder Menge Selbstbewusstsein. Die Eltmanner holten insgesamt zwölf grandiose Siege aus den vergangenen 13 Zweitliga-Begegnungen und gewannen zuletzt sogar in Rüsselsheim mit 3:1 und zuhause mit 3:2 über den amtierenden Meister TSV Grafing. Und der Siegeszug soll weitergehen. „Bis zum Ende der Saison“, kalkuliert HEITEC VOLLEYS Manager Rolf Werner, „haben wir einschließlich der Partie gegen Hammelburg noch acht Spiele. Eigentlich erwarte ich, dass wir alle Begegnungen gewinnen. Denn die kommenden Gegner haben wir in der Vorrunde alle geschlagen.“

Die Eltmanner wollen unbedingt noch Meister werden. Die Spitzengruppe in der zweiten Bundesliga Süd liegt eng zusammen. Das Führungs-Trio besteht aus Mainz (40 Punkte aus 17 Spielen), Grafing (39 Punkte aus 15 Partien) und Eltmann (38 Punkte aus 16 Begegnungen) und hat jeweils 13 Siege auf dem Konto. Am Samstag nächster Woche steigt dazu das Spitzenspiel zwischen Grafing und Mainz. Deshalb lautet die klare Vorgabe von Rolf Werner: „Wir dürfen uns keine Ausrutscher mehr erlauben. Wir möchten uns auch sportlich für das Volleyball-Oberhaus qualifizieren. Das ist uns klarer Anspruch. Nicht mehr und nicht weniger.“

Mit diesem Druck kann Cheftrainer Marco Donat umgehen: „Mir war schon vor meinen Wechsel von Dresden nach Eltmann klar, dass die Ziele und Ambitionen in Eltmann höher sind. Aber wir haben einen starken Kader mit einer Auswechselbank auf hohem Niveau. Da kann sich niemand herausreden.“ Der Coach betont unmissverständlich: „Jeder muss sich in den Dienst der Mannschaft stellen und immer das große Ziel vor Augen haben. Es zählt nicht nur die individuelle Klasse.“

Besonders im Franken-Derby gegen Hammelburg fordert Donat von seinen Jungs viel Leidenschaft und Herzblut: „Jeder muss an seine Grenzen gehen. Wir wollen den Zuschauern beste Unterhaltung und eine begeisternde Vorstellung bieten. Schließlich möchten wir, dass alle wiederkommen und eventuell noch andere mitbringen.“

Für ihn und seine Schützlinge wird das Event in der Bamberger Brose Arena zu einem besonderen emotionalen Highlight: „Das ist mega. Wir haben die bislang einmalige Chance, vor einer für Volleyball-Verhältnisse riesigen Kulisse zuspielen. Da ist jeder gefordert, diesen absoluten Glücksfall als große Herausforderung zu nutzen und sich voll einzubringen.“ Um sich an die besonderen Verhältnisse zu gewöhnen, ist für Freitagabend und Samstagvormittag noch Training in der großen Arena angesetzt. „Besonders die Angreifer und Zuspieler“, empfiehlt Donat, „müssen sich zur besseren Orientierung Fixpunkte setzen.“ Keine Sorgen macht er sich wegen der möglichen Nervosität seiner Spieler angesichts der ungewohnten Umgebung: „Ein wenig Lampenfieber ist nie schlecht. Das fördert die Konzentration. Die Aufregung muss eben in positive Energie kanalisiert werden.“

Insgesamt herrschen also optimale Voraussetzungen für ein spannendes und abwechslungsreiches Spektakel vor einer Rekordkulisse. Zumal sich auch die Hammelburger nach dem Abgang der Wolf-Brüder und Pleiten zum Jahresende wieder auf Erfolgskurs befinden. Mit dem neuen Zuspieler Jackson Maris besiegten sie zuletzt in der Saaletalhalle die Karlsruher klar mit 3:0. Der 25jährige Kanadier kommt vom Erstligisten United Volleys Rhein-Main Frankfurt, wo sein Vertrag als dritter Zuspieler zum Ende des Jahres ausgelaufen war. Immerhin spielte er schon in der Champions League gegen das vielleicht beste Team der Welt aus Kazan. Auch an der Seitenlinie ist ein neues Gesicht zu sehen: Der ebenfalls in Eltmann nicht unbekannte Rumäne Cornel Closca bildet ab sofort mit Mario Radman das Co-Trainer-Duo hinter Cheftrainer Karl Kaden.

Aufgebot HEITEC Volleys Eltmann: Couchman, Engel, Peta, Richter, Kolbe, Schmitt, Krüger, Kellermann, Werner, Stoyanov, Wacek, Bibrack, House, Strobel – Trainer Marco Donat, Co-Trainer Marco Knauer, Teammanager Bernhard Wegmann.