HEITEC VOLLEYS brennen auf Wiedergutmachung

In der Eltmanner Georg-Schäfer-Sporthalle gastiert am

Samstag das noch ungeschlagene Topteam Rüsselsheim II

Die HEITEC VOLLEYS stehen erneut vor einer unangenehmen Bewährungsprobe. Im Heimspiel am kommenden Samstag (Beginn 19.30 Uhr) gibt mit der zweiten Mannschaft des Erstligisten Rüsselheim erneut ein Gegner seine Visitenkarte ab, der noch keine Partie verlor. Die Hessen rangieren nach 3:1 Heimsiegen über Fellbach und Karlsruhe sowie einem hart erkämpften 3:2 Erfolg bei den AlpenVolleys Haching in der Tabelle auf dem vierten Platz.

Die Ausgangslage für die HEITEC VOLLEYS ist sonnenklar. Gegen den letztjährigen Tabellenvierten muss unbedingt ein Heimsieg her. Das sieht auch Cheftrainer Marco Donat so: „Wir brennen auf Wiedergutmachung nach der Heimniederlage gegen Mainz-Gonsenheim. Wir werden alles unternehmen, um den Trend nach dem Sieg im bayerischen Pokalfinale über Grafing fortzusetzen. Gleichwohl sind wir auch auf die lautstarke Unterstützung unserer Fans angewiesen. Sie müssen uns zum Sieg tragen.“ Der Coach bereitet sein Team akribisch auf den Gegner vor. Stundenlang wurden und werden Videos analysiert und ausgewertet sowie taktische Strategien entwickelt. Alle Spieler erhalten Bewegtbilder von den Stärken und Schwächen des Gegners. Vor allem das Abwehr-Block-System wurde im Training noch einmal besonders abgestimmt. „Wir wollen wirklich nichts dem Zufall überlassen und top vorbereitet in die Partie gehen“, unterstreicht Marco Donat, „Ziel ist, unser Spiel noch variabler zu gestalten.“

Wie stabil und hervorragend eingespielt die Hessen sind, erfuhren die Eltmänner bereits in der Vorbereitung vor der Saison. Bei einem Turnier in Schwaig probten sie den Ernstfall und verloren prompt. Mit Luis Ferradas verfügt Rüsselsheim über einen Trainerfuchs, der mit allen Wassern gewaschen ist. Er kann mit Phillip Schumann und Anton Borger auf zwei Top-Spieler zurückgreifen, die Spiele entscheiden können. Außerdem haben die Hessen aus der vergangenen Saison noch eine Rechnung mit den Eltmännern offen. Denn ausgerechnet am letzten Spieltag wurden sie von Kapitän Basti Richter und Co vom dritten Platz verdrängt.