HEITEC VOLLEYS bei der Pokalauslosung ohne Glück

Erstliga-Aufsteiger muss im Achtelfinale zum amtierenden Pokalsieger VfB Friedrichshafen

Die HEITEC VOLLEYS bleiben bei der Auslosung des Achtelfinales des DVV-Pokals komplett vom Glück verlassen. Der Bundesliga-Neuling erwischte das schwerste Los des Wettbewerbs. Er muss am Wochenende des 2. oder 3. November zum amtierenden Pokalsieger VfB Friedrichshafen an den Bodensee reisen.

Die Gastgeber sind das erfolgreichste Team im deutschen Volleyball. Sie wurden 13 Mal Meister, holten 16 Mal den Pokal, darunter sechsmal in den vergangenen acht Jahren, gewannen dreimal den Super-Cup und einmal sogar die höchste europäische Klasse, die Champions League.

Kein Wunder, dass sich HEITEC VOLLEYS Manager Rolf Werner von Fortuna im Stich gelassen fühlt: „Schlimmer hätte es nicht kommen können. Aber wir werden sicher nicht mit vollen Hosen nach Friedrichshafen fahren. Wir sind krasser Außenseiter, haben nichts zu verlieren und können unbeschwert aufspielen. Die weiße Fahne werden wir sicher nicht hissen.“

Auch Cheftrainer Marco Donat hadert mit dem Schicksal: „Das ist ein Horrorlos. Gleichwohl hat der Pokal bekanntlich seine eigenen Gesetze. Wir sind die Lehrlinge in der ersten Liga und wollen uns natürlich so gut es geht aus der Affäre ziehen. Im Grunde können wir nur Erfahrungen sammeln, dazulernen und von einer Sensation träumen. Denn auch diese Partie beginnt bei 0:0.“

Friedrichshafen ist für die HEITEC VOLLEYS im Herbst ein besonderes Reiseziel. Denn bereits zum Start der neuen Erstliga-Saison muss der Aufsteiger beim deutschen Rekord-Meister und -Pokalsieger Mitte Oktober antreten.