HEITEC VOLLEYS bauen Tabellenführung aus

Glanzloser 3:1 Heimsieg über Fellbach – Verfolger Grafing ließ erneut einen Punkt liegen

Aktion Eichhörnchen bei den HEITEC VOLLEYS: Die Unterfranken sind ihrem Ziel, der Meisterschaft in der 2. Liga Süd, wieder ein Pünktchen näher gerückt. Vier Spieltage vor Saisonende führen sie jetzt mit 50 Zählern vor dem schärfsten Verfolger TSV Grafing (48 Punkte) die Tabelle an. Den Eltmannern genügte ein glanzloser 3:1 (25:14, 25:19, 21:25, 25:19) Arbeitssieg nach 89 Minuten über den Tabellenvorletzten RotesRudel Fellbach, um drei Punkte zu erringen.

Dagegen schwächelte der amtierende Meister Grafing wie schon vor einer Woche erneut und schaffte zuhause nur ein mühsames 3:2 (25:16, 25:21, 20:25, 23:25, 15:11) im Tiebreak gegen den SV Schwaig. Dadurch müssen sich die Oberbayern mit zwei Punkten zufrieden geben. Allerdings bleibt der Titelkampf in der zweiten Liga Süd unheimlich spannend. Denn das Team aus dem Großraum München muss am 10. April noch ein Nachholspiel beim starken Tabellensiebten AlpenVolleys Haching absolvieren.

Überhaupt haben die Grafinger im Vergleich zu den HEITEC VOLLEYS das schwerere Programm. Sie müssen noch bei den heimstarken Rüsselsheimern sowie beim unberechenbaren Aufsteiger Mimmenhausen antreten und empfangen in ihrer „Bärenhöhle“ Hammelburg sowie Fellbach.

Die Unterfranken müssen am kommenden Sonntag ebenfalls in Unterhachings antreten, erwarten danach Karlsruhe und Schwaig in eigener Halle und reisen zum Saisonfinale nach Freiburg.

Angesichts dieses aufregenden Kopf-an-Kopf-Rennens fordert HEITEC VOLLEYS Cheftrainer Marco Donat höchste Konzentration und Anspannung von seiner Mannschaft: „Kurz vor dem Ziel dürfen wir jetzt nicht schlapp machen und die harte Arbeit der bisherigen Saison gefährden. Jetzt geht es um die Wurst und wir wollen uns unbedingt mit der Meisterschaft belohnen. Selbst gegen vermeintlich schwächere Teams müssen wir unsere beste Leistung abrufen, Vollgas geben und dürfen nichts mehr anbrennen lassen.“

Wie schwer es ist, die Motivation hochzuhalten, zeigte das Heimspiel gegen das RoteRudel Fellbach. Nach einem gemütlichen Spaziergang im ersten Satz ließen die Schützlinge von Marco Donat im zweiten Durchgang die Zügel schleifen und gewannen nur, weil die Schwaben noch mehr Fehler machten. Die Quittung für den laschen Auftritt erhielten die Eltmänner schließlich im dritten Satz. Ehe sie sich versahen, lagen sie mit 10:14 hinten. Als Mircea Peta eingewechselt wurde, glückte zwar der Ausgleich zum 14:14. Doch die Aufholjagd entpuppte sich als kurzfristiges Strohfeuer. Danach fielen die Unterfranken erneut in ihren alten Trott zurück. Erst im vierten Satz waren sie wieder einigermaßen hellwach und ließen über 13:8 und 18:14 keine Zweifel am Sieg aufkommen.

Trotz der durchwachsenen Leistung zog Marco Donat ein positives Fazit: „Das war ein Spiel mit Höhen und Tiefen. Im zweiten Satz waren wir zu passiv, im dritten haben wir uns einlullen lassen und konnten uns nicht mehr befreien, als die Fellbacher mit ihrer unkonventionellen Taktik volles Risiko gingen. Glücklicherweise gelang es uns, im finalen Satz den Schalter wieder umzulegen. Diese Qualität muss man erst einmal haben.“

Zu den wertvollsten Spielern der Partie wurden Merten Krüger (HEITEC VOLLEYS) und Valentino Nadale (Fellbach) gewählt.

Aufgebot HEITEC Volleys Eltmann: Couchman, Engel, Peta, Richter, Kolbe, Schmitt, Krüger, Kellermann, Werner, Stoyanov, Wacek, Bibrack, Strobel – Trainer Marco Donat, Co-Trainer Marco Knauer.