HEITEC VOLLEYS auch im Pokal auf Erfolgskurs

Die HEITEC VOLLEYS bleiben auch im Pokal auf Erfolgskurs. Nach dem 3:0 zum Bundesligastart in Gotha gewannen die Eltmänner am Sonntag das Pokal-Vorrundenturnier in Hammelburg. In einem spannenden Finale besiegten sie den Gastgeber und unterfränkischen Rivalen Hammelburg mit 2:0 (25:21, 25:23). Im Halbfinale hatten die Schützlinge von Cheftrainer Marco Donath den TSV Eibelstadt mit 2:0 (25:11, 25:6) aus der Halle geschossen. Gespielt wurde im K.O.-System über zwei Gewinnsätze.

Mit dem Erfolg qualifizierten sich die Volleyballer aus dem Steigerwald für das Pokalfinale in Memmelsdorf bei Bamberg, wo es dann um den Bayernpokal und den Regionalpokal Südost geht. Der Turniersieg in Hammelburg ist für Manager Rolf Werner die Bestätigung, dass die HEITEC VOLLEYS über ein sehr gute Mannschaft verfügen: „Die Kaderzusammenstellung ist uns, glaube ich, ganz gut gelungen. Daneben herrscht unter allen Spielern ein ausgezeichneter Teamspirit. Einer ist für den anderen da.“ Auch der neue Cheftrainer Marco Donath war sehr zufrieden: „Unser Erfolg ist hoch verdient. Wir waren die beste Mannschaft und sind in die nächste Runde eingezogen. Natürlich wollen wir jetzt auch den Bayernpokal gewinnen. Wir sind heiß.“

Das Vorrundenturnier brachte für die HEITEC VOLLEYS zuerst Langeweile. Denn der Bundesligist war gesetzt und hatte dann auch noch ein Freilos, sodass das Turnier-Halbfinale gegen Eibelstadt die erste Partie war.

In dieser Begegnung schickte HEITEC VOLLEYS-Coach Donat zuerst Couchmann, Engel, Peta, Schmitt und als Libero Tobi Werner auf das Feld. Den ersten Punkt machte Youngster Max Bibrack. Nach einem erfolgreichen Block von Couchmann stand es bereits 7:2 und nach einem Aufsteiger des Kanadiers 8:3. Engel sorgte dann für den zehnten Punkt. Wenige Minuten später erhöhte Couchman auf 12:5, der einen beiderseits guten langen Ballwechsel veredelte.

Bibrack brachte sich mit dem 14:7 erneut gut ein, und auch der 15. Punkt stammte von ihm. Doch Eibelstadt leistete Widerstand, machte zwei Punkte in Folge. Aber ein Peta-Hammer sorgte für das 19:14, ein Peta-Ass brachte das 20:11 und ein weiteres das 21:11. Der erste Satz wurde schließlich erneut durch ein Peta-Ass entschieden.

Im zweiten Satz kam Sven Kellermann für den Polen Wacek und Mircea Peta zeigte sich weiter in Bestform. Schnell führten die HEITEC VOLLEYS mit 9:2. Doch Eibelstadt kämpfte weiter, kam zu zwei Punkten in Folge. Gleichwohl konnten sie den Rythmus die Eltmänner nicht mehr stoppen.

Im erwarteten Finale gegen Gastgeber DJK Hammelburg begannen die HEITEC VOLLEYS mit Engel, Peta, Kolbe (L), Krüger, Stojanow und Wacek.

Hammelburgs Trainer schickte Dierks, Krochmann, Bendikowski, Rehmeier, Benner, Wolf und Rauber (L) auf das Feld. Die Gastgeber machten gleich Druck und führten sogar 6:2. Nach einer Auszeit kam Kellermann. Jetzt drehten die HEITEC VOLLEYS richtig auf und gingen mit 12:9 in Führung und ließen sich den Satz nicht mehr nehmen, obwohl die Hammelburger noch auf 21:22 verkürzen konnten.

Im zweiten Satz ging es zwischen den Erzrivalen bis zum 9:9 lang hin und her. Dann zogen die Eltmänner auf 19:14 davon. Doch die Gastgeber kämpften sich bis zum 21:22 wieder heran. Marco Donath nahm eine Auszeit und gab in Englisch Regieanweisungen, was anschließend durch Stojanow den 23. HEITEC-VOLLEYS-Punkt brachte. Aber Hammelburg konterte wieder und kam zum 23:23-Ausgleich. Ein Hinterfeldangriff von Stojanow führte schließlich zum ersten Matchball. Der Aufschlag von Wacek besiegelte mit dem 25:23 den Pokalerfolg der Eltmänner.