Eltmann starker Beginn lohnt sich nicht

Die HEITEC VOLLEYS verlieren mit 3:1 ein umkämpftes Live-Spiel auf Sport1 gegen die Gastgeber aus Düren.

Nach einem sehr starken Beginn und dem konsequent gespielten Satzende mit 5 Punkten in Folge für die Eltmanner können die Mainfranken den wach gewordenen Eifelstädtern nicht mehr wirklich viel entgegensetzen. Im zweiten Satz bremste Düren Diagonalangreifer Sebastian Gevert die Gäste ein und in Satz 3 und 4 avancierte der erste 22jährige Berlin Egor Bogachev zum Helden seines Dürener Teams und punktete überragend im Aufschlag und im Angriff.

Beide Teams fangen stark an und schenken sich nichts. Vor allem über die Mitte können die HEITEC VOLLEYS punkten. Mit einem knappen 7:8 aus Gastgebersicht geht es in die erste technische Auszeit. Ass von Irfan Hamzagic zum 7:9, der nächste aber knapp ins Aus. Aufstellungsfehler bei Eltmann 9:9, doch Hamzagic zum 9:10. Starker Abwehrball der Dürener, doch toller Doppelblock der Mainfranken zum 9:11.Das 11:13 macht Carlos Antony mit einem cleveren Blockout, doch Düren gleicht zum 13:13 aus. Erste taktische Auszeit von HEITEC Headcoach Marco Donat und sein Team macht das 13:14. Mit einer weiteren Einpunkteführung gehen die Eltmanner in die zweite technische Auszeit (15:16).

Der lange Kampfball geht an die Gastgeber durch einen Netzfehler im Block. Dann wird Antony geblockt, doch die Eltmanner machen bei 18:18 wieder den Einstand. 19:20 wieder durch den disziplinierten Spielaufbau der Franken, 20:22 durch einen Knallerblock gegen Tim Broshog. Und wieder ein erfolgreicher Block von Hamzagic, 20:23. Und ein weiterer Punkt durch ein sensationelles Zuspiel über 10m von Libero Watanabe, 20:24. Und den Satzball macht Eltmann wieder mit einem Block gegen Sebastian Gevert, 20:25, was ein Knaller!

Düren beginnt stark mit einer 4:1 Führung, dann Verwirrung um die genommene, aber nicht gegebene Auszeit der HEITEC VOLLEYS bei 4:1, Verzögerungskarte gegen die Gäste. Die Franken kämpfen sich auf 5:3 zurück und machen dann das 6:4. Ein Fehler von Düren und Eltmann ist auf 6:5 wieder dran. Doch mit 8:5 gehen die Gastgeber in die erste Auszeit. Hamzagic verkürzt auf 9:6 und der nächste Dreierblock schnappt sich Björn Andraes Ball, 9:7. Bei 11:7 nimmt Eltmanns Coach Marco Donat seine Auszeit, alles richtig, denn Antony macht das 11:8.  Glücklicher Linienball zum 11:9 und er macht auch gleich den nächsten Punkt zum 12:10. Eltmann konsequent im Angriff und lässt sich von Dürens Kampfgeist nicht beeindrucken (13:11). Dann ein Wahnsinns-Ballwechsel mit tollen Ballwechseln und dem Punkt zum 15:12 für die Franken. Pause bei 16:12, die Unterfranken nutzen die 60sec für eine Neueinstellung. Doch das Momentum bleibt bei Düren, 19:13 und Auszeit von Eltmann. Tomas Halanda nimmt sich die Ansprache seines Coachs zu Herzen und geht dank toller Vorlage von Prokopczuk über das Hinterfeld zum Angriff 19:14 und dann blockt Jurkovics alleine zum 19:15. Über 21:16 und 23:16 geht Düren in Richtung Satzball, doch Eltmann wehrt sich und macht das 23:18 und danach blockt Jurkovics wieder zum 23:19, Auszeit von Stefan Falter. Erster Satzball bei Düren 24:19, doch der Ball geht ins Netz. 24:20. Mircea Peta kommt zum Aufschlag, doch Düren hält die Annahme und verwandelt den 2.Satzball zum 25:20.

Björn Andrae beginnt mit 2:0 für Düren, doch Hamzagic beendet die Mini-Serie, 2:1. Van der Ent zum 3:2 und er punktet wieder zum 4:3. Dann ein sauberer Block von Eltmann, Jurkovics blockt Philipp Schumann zum 5:5. Aber mit 8:6 geht Düren in die Auszeit und behält auch anschließend die Führung, was Donat bei 11:7 zur Auszeit zwingt. 12:9, van der Ent wieder erfolgreich im 1.Tempo. 13:10 und 15:11 durch Eltmanns Außenangreifer Carlos Antony, den Folgepunkt macht Düren und geht damit in die technische Auszeit (16:11). 17:12 durch einen sehr kontrollierten und harten Angriff von Hamzagic, doch Düren macht zwei Punkte und Donat nimmt bei 19:12 die nächste Auszeit. 19:13 durch einen Kopfball-Punkt von Mircea Peta und Hamzagic macht das 20:14 gegen Dürens Dreierblock. Doppelwechsel bei Eltmann: Peemüller und Prokopczuk kommen aufs Feld, 22:15 und 23:16, doch Eltmann fehlt grade die notwendige Frische und Zuversicht, die holt sich Antony mit einem Einerblock gegen Schumann und Jurkovics macht das 24:18. Doch Dürens Zuspieler Tomas Kocian macht mit einem Lob den Sack und den Satz zu, 25:18 und damit 2:1 für Düren.

Düren geht mit 5:2 und zwei Assen von Bogachev in Führung und Donat nimmt eine Auszeit. Zwei weitere Asse vom 22jährigen Berliner und es steht 7:2. Doch Eltmann kämpft sich dank der Eigenfehler der Gastgeber auf 7:5 zurück und Falter wiederum eine Auszeit. Umkämpfter Ball und Hamzagic verkürzt zum 7:6. Van der Ent gleicht per Block aus und Düren geht mit nur noch einem Punkt Führung in die technische Auszeit. Düren baut mit zwei weiteren Punkten auf 10:7 aus, Eltmann macht das 10:8, doch Halanda verschlägt den Service. Er gleicht es mit dem 10:9 aus dem Hinterfeld aus, doch Düren nutzt das Momentum zum 14:9, nächste Auszeit von Donat. Eltmann kämpft wieder mit, doch Dürens 14:10 und 15:11 bereitet die nächste Pause bei 16:11 vor. Antony mit 16:12 nach schönem Zuspiel von Prokopczuk, die Gastgeber halten aber ihren Vorsprung mit 19:14. 19:15 nach einem präzisen Pass aus dem Hinterfeld von Watanabe, die Eifelstädter kontern zum 20:15. Eltmann schickt Peta zum Aufschlag, doch Düren macht das 21:16 über die Außenposition. 22:17, Prokopczuk mit einer Finte zum 22:17 und 23:18. Doch Düren holt sich den nächsten Punkt und hat damit 6 Matchbälle. Den ersten verwandelt Philipp Schumann mit einem Ass auf die Grundlinie, 25:18 und damit geht das Spiel mit 3:1 an den Gastgeber Düren.

Die GOLD MVP-Medaille vergibt HEITEC VOLLEYS Headcoach Marco Donat an den Dürens Spieler #9 Egor Bogachev. Dürens Trainer Stefan Falter wählt #17 Carlos Antony zum SILBER MVP-Spieler der HEITEC VOLLEYS Eltmann.

Statement von HEITEC VOLLEYS Headcoach Marco Donat:

Marco Donat: „Wir spielen sehr gut im ersten Satz und holen diesen souverän nach Hause. Dann bringen wir nicht mehr genügend Druck auf den Ball und machen zu viele Aufschlagfehler. Düren hat sich sehr gut reingekämpft und war in der Abwehr an vielen Bällen dran. Besonders Sebastian Gevert und Egor Bogachev haben uns heute unsere Grenzen aufgezeigt.“