Duell der Seriensieger bei den HEITEC VOLLEYS

Die AlpenVolleys Haching II kommen mit einem dreifachen deutschen Pokalsieger und zweifachen deutschen Vizemeister

Einen Volleyball-Leckerbissen kündigt der Eltmanner Cheftrainer Marco Donat für kommenden Samstag (Beginn 19.30 Uhr) an. Dann empfangen die HEITEC VOLLEYS den Tabellenfünften, die AlpenVolleys Haching II, in der Eltmanner Georg-Schäfer-Halle.

Das Match ist ein Duell der Seriensieger in der zweiten Liga. Die HEITEC VOLLEYS gewann zuletzt alle fünf Partien, die AlpenVolleys die vergangenen drei Begegnungen zuhause gegen Karlsruher (3:0) und Schwaig (3:1) sowie in Fellbach 3:1. Allerdings verloren sie in eigener Halle auch 2:3 gegen den Aufsteiger TSV Mimmenhausen.

„Die Gäste aus der Region München begeistern durch attraktiven Power-Volleyball“, weiß Marco Donat nach gewissen Video-Studien, sie schlagen hervorragend auf und sind auch am Netz eine Macht.“ Das Geheimnis der Truppe aus Oberbayern ist die Zusammensetzung des Teams mit jungen wilden Spielern und erfahrenen Haudegen. „Die Youngster gehen voll ins Risiko“, lautet die Erkenntnis des HEITEC VOLLEYS Coach, „wenn sie die Bälle voll treffen, sind sie kaum zu stoppen. Allerdings machen sie auch einige Fehler.“

Star der Mannschaft ist ihr Kapitän, der 30jährige Roy Friedrich. Der in Karl-Marx-Stadt, dem heutigen Chemnitz, geborene ehemalige Juniorennationalspieler verfügt über reichlich Erstliga-Erfahrung. Mit Generali Haching gewann er drei Mal den Deutschen Volleyball-Pokal (2010, 2011 und 2013) und wurde zwei Mal deutscher Vizemeister. Er gehört noch immer zu den besten Mittelblockern in der Bundesrepublik.

Wenn die HEITEC VOLLEYS eine Chance haben wollen, müssen sie die Kreise dieses Ausnahmespielers einengen. Wie die Unterfranken dies anstellen wollen, verraten sie natürlich nicht. „Wir haben ein wirksames Rezept“, verspricht Marco Donat geheimnisvoll. Er kann wieder auf seine besten Spieler zurückgreifen. Nach seinem Sonderurlaub in Island kehrte Gary House rechzeitig zurück. Und auch der bulgarische Schmetterspezialist Georgi Stoyanov, der noch in Fellbach mit Knieschmerzen pausierte, meldete sich wieder fit, nachdem er beim Physiotherapeuten in Behandlung war.

Auch Kapitän Sebastian Richter, der sich in Fellbach ebenfalls eine schöpferische Pause gönnte, brennt wieder auf seinen Einsatz. Der verlängerte Arm des Trainers spielt eine Sonderrolle im Konzept von Marco Donat: „Basti ist mein Mann für Sonderaufgaben. Ihn bringe ich, wenn es kritisch wird. Er ist in der Lage, den Hebel umzulegen und ein Match sofort zu drehen. Das ist eine unschätzbare Qualität.“

Eine stimmgewaltige Sonderaufgabe erwartet sich der Coach von den Zuschauern: „Wir brauchen unbedingt ihre besondere Unterstützung von den Rängen, wenn es einmal eng werden sollte. Schließlich wollen wir unseren sechsten Sieg in Serie holen und den führenden Teams wie Grafing und Mainz-Gonsenheim auf den Fersen bleiben.“

Das Aufgebot der HEITEC VOLLEYS Eltmann: Clay Couchman (Mittelblocker), Johnny Engel (Außenangriff), Mircea Peta (Diagonal), Sebastian Richter (Kapitän, Diagonal), Max Kolbe (Libero), Daniel Schmitt (Zuspiel), Merten Krüger (Zuspiel), Sven Kellermann (MB), Georgi Stojanow (AA), Tobi Werner (Libero), Mariusz Wacek (MB), Max Bibrack (AA), Marco Knauer  (MB), Gary House (Universal);
Trainer: Marco Donat, Co-Trainer Heribert Quero, Team-Manager Bernhard Wegmann.