Hommage der HEITEC VOLLEYS an ihre Fans in Eltmann

Spitzen-Volleyball am Sonntag gegen den Liga-Konkurrenten Herrsching

Das lange Warten hat endlich ein Ende: Erstmals präsentiert vor der neuen Saison das aktuelle Bundesligateam der HEITEC VOLLEYS Spitzen-Volleyball am kommenden Sonntag in seiner Heimatstadt Eltmann. Ab 16 Uhr bestreitet der Erstliga-Aufsteiger in der Georg-Schäfer-Sporthalle ein hochkarätiges Testspiel gegen den Liga-Konkurrenten WWK Volleys Herrsching. Der Eintritt ist für alle frei. Die Black Diamonds Cheerleader sorgen für jede Menge selbst gebackenen Kuchen und leckeren Kaffee.
Das Vorbereitungs-Match ist quasi auch eine Hommage an die zahlreichen Fans im Steigerwald, wie Manager Rolf Werner unterstreicht: „Wir mussten schweren Herzens unsere Heimspiele in die Bamberger Brose Arena verlegen, weil die Sporthalle in Eltmann am Mittwoch nicht zur Verfügung steht. Deshalb ist diese Premiere eine Art Wiedergutmachung für unsere Anhänger, ein Zurück zu unseren Wurzeln. Wir möchten vor der Saison auch in Eltmann aufregende Erstliga-Atmosphäre verbreiten und unsere Neuverpflichtungen vorstellen.“

Das neu formierte Team und das Management der HEITEC VOLLEYS würden sich sehr freuen, wenn möglichst viele Fans die Mannschaft bei ihrem ersten Auftritt gegen diesen attraktiven Gegner unterstützen würden. Das betont ebenfalls Cheftrainer Marco Donat: „Es ist nicht so, dass es um nichts geht. Für uns sind die Spiele am Samstag in Herrsching und am Sonntag in Eltmann eine ganz wichtige Standortbestimmung nach vier Wochen intensiven Training. Bislang probten wir gegen die drei Zweitligisten Schwaig, Gotha und Hammelburg. Jetzt möchten wir gegen einen ernsthaften Mitbewerber wissen, wo wir stehen, was bereits gut läuft und in welchen Bereichen wir noch Defizite haben.“

Die Volleyballer vom Ammersee stiegen in der Saison 2014/15 in die erste Bundesliga auf und etablierten sich im Laufe der Jahre im Oberhaus. Wie in den vergangenen vier Spielzeiten erreichte der selbsternannte „Geilste Club der Welt“ auch in der vergangenen Punkterunde die Playoffs. Doch bereits im Viertelfinale war Endstation. Im dritten und alles entscheidenden Spiel verlor die Mannschaft von Coach Max Hauser bei den Hypo Tirol Alpenvolleys Haching mit 1:3.

Auch in Herrsching sind die Protagonisten heiß auf den Bundesligastart. Vor allem die Neuzugänge Jalen Penrose, Djordje Ilic, Maart van Werkhoven, Jonas Kaminski und Jori Mantha möchten ihre Qualität unter Beweis stellen. Ein besonderer Coup gelang den Verantwortlichen der WWK Volleys mit der Verpflichtung des neuen Mittelblockers Djordje Ilić. Der Serbe unterzeichnete den Zwei-Jahres-Vertrag, noch bevor er in den erweiterten Kader der serbischen Nationalmannschaft berufen wurde. „Sonst hätten wir ihn nicht bekommen“, so Coach Max Hauser, „dann wären ganz andere Vereine auf ihn aufmerksam geworden“. Zwar konnte der Neuzugang dann in der Volleyball Nations League leider keinen Einsatz verzeichnen, nichtsdestotrotz freut sich der Serbe auf seine neue Aufgabe: „Die deutsche Bundesliga ist ohne Frage eine der besten Volleyball-Ligen und ich freue mich wirklich sehr, mich hier in der kommenden Saison beweisen zu können“. Auch Max Hauser hat viel mit dem Serben vor: „Ich denke, dass wir ihn zum besten Blocker der Liga machen können“.

Mit dem zweiten Neuzugang möchte die WWK Volleys ordentlich PS auf die Straße bringen und haben mit Jori Mantha einen fähigen Mann gefunden. Der Außenangreifer wechselte vom slowenischen Meister ACH Volley zum Ammersee. Mantha sammelte erste Erfahrungen in der CEV Champions League, wo er in einigen Spielen sogar Top-Scorer wurde. Darunter waren namhafte Gegner wie der VfB Friedrichshafen und Zenit St. Petersburg. Mantha wurde als Annahmespieler verpflichtet und kann bei Bedarf auch auf der Diagonalposition eingesetzt werden.

Slowakischer Ex-nationalspieler mit Killerinstinkt: Der international erfahrene Tomas Halanda (links) weiß, wie Meisterschaften und Pokale gewonnen werden. Foto: Werner Haala