Schwerstarbeit für HEITEC VOLLEYS in der Liga und im Pokal

Am Samstag Unterfranken-Dery in Hammelburg – Am Sonntag Pokalschlacht in Gotha

Totale Vollbeschäftigung für die Feierabend-Profis der HEITEC VOLLEYS an diesem Wochenende: Am Samstagabend (Beginn 20 Uhr) müssen die Schützlinge von Cheftrainer Marco Donat in der zweiten Liga Süd zum Unterfranken-Derby in Hammelburg antreten.
Genau 20 Stunden später geht es in der fünftgrößten Stadt des Freistaates Thüringen um Pokalehren. Der bayerische Pokalsieger HEITEC VOLLEYS möchte sich mit einem Sieg über die Gastgeber Blue Volleys Gotha für das Achtelfinale des DVV-Pokals qualifizieren. Bei einem Erfolg werden die Eltmänner mit einem Heimspiel am 3. November gegen den Erstligisten HELIOS GRIZZLYS GIESEN belohnt.

Doch vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt. Denn das Duell beim Erzrivalen Hammelburg in der vermutlich ausverkauften Saaletalhalle wird zu einer sportlichen Herausforderung. Zwar haben die HEITEC VOLLEYS Ende September das Pokal-Vorrundenturnier in Hammelburg gewonnen und in einem spannenden Finale den Gastgeber mit 2:0 (25:21, 25:23) besiegt. Aber jetzt wollen die Volleyballer aus der ältesten Weinstadt Frankens ihrem Kontrahenten vom Main sicher reinen Wein einschenken und sich für die Pleite revanchieren. Das weiß natürlich der Eltmanner Cheftrainer Marco Donat: „Wir rechnen mit einer emotionalen Partie, in der die Luft in der Halle brennen wird. Gleichwohl freuen wir uns auf das Derby.“ In die Karten lässt sich Marco Donat allerdings nicht schauen; „Wir haben umfangreiche Videostudien der Hammelburger betrieben und haben uns etwas einfallen lassen, wie wir sie erneut besiegen können.“ Ganz auf die Unterstützung von den Rängen müssen die Eltmänner nicht verzichten. Zahlreiche Fans aus dem Steigerwald werden ihr Team an die Saale begleiten und haben bereits lautstarken Beistand angekündigt.

Zuversichtlich für das Duell in Hammelburg ist auch HEITEC VOLLEYS Manager Rolf Werner: „Nach dem ersten Heimsieg über Rüsselsheim II ist unser Nervenkostüm stabiler geworden. Mit einem Erfolg über die Gastgeber möchten wir jetzt eine Serie starten.“ Optimistisch ist Rolf Werner vor allem wegen der größeren Variabilität seiner Mannschaft: „Unser Spiel ist unberechenbarer geworden und lastet nicht mehr allein auf den Dauer-MVP Mircea Peta. Auch unsere Neuzugänge Mariusz Wacek, Georgi Stojanov und Clay Couchman haben sich akklimatisiert. Und unsere Kampfmaschine Johnny Engel befindet sich in überragender Form. Außerdem sind die Kranken wieder topfit.“

Im Pokal erwartet die HEITEC VOLLEYS in Gotha ebenfalls Schwerstarbeit. Denn dem Aufsteiger stinkt noch immer die glatte 0:3 Heimpleite gegen die Eltmänner zum Saisonstart. Doch zum Glück für die Unterfranken wird den Gastgebern noch das schwere Spiel einen Tag vorher beim amtierenden Meister Grafing in den Knochen stecken. „Unterschätzen werden wir den Zweitliga-Neuling gleichwohl nicht“, verspricht Mannschaftskapitän Basti Richter.

Aufgebot HEITEC Volleys:  Clay Couchmann, Johannes Engel, Mircea Peta, Sebastian Richter, Max Kolbe, Daniel Schmitt, Merten Krüger, Sven Kellermann, Tobias Werner, Georgi Stojanow, Mariusz Wacek, Max Bibrak, Marko Knauer – Trainer Marco Donat, Co-Trainer Heriberto Quero.