Zur Heimpremiere muss die Halle brennen

Am Samstag gastiert der neue Spitzenreiter Mainz-Gonsenheim – Am Sonntag bayerisches Pokalfinale in Memmelsdorf

Knifflige Aufgaben erwarten die HEITEC VOLLEYS am bevorstehenden Wochenende. Zur Heimspiel-Premiere in der neuen Zweitliga-Saison gastiert am Samstag ab 19.30 Uhr in der frisch renovierten Georg-Schäfer-Halle mit dem neuen Tabellenführer Mainz-Gonsenheim ein unangenehmer Gegner. Einen Tag später müssen die Eltmänner beim Bayerischen Pokalfinale (Beginn 11.30 Uhr) in Memmelsdorf bei Bamberg erneut ran.

Für dieses Turnier haben sich mit dem HEITEC VOLLEYS und Meister TSV Grafing gleich zwei Spitzenteams der 2. Volleyball Bundesliga Süd qualifiziert. Mehr die Rolle des Underdogs kommt den Gastgebern vom SC Memmelsdorf (Regionalliga Süd-Ost)  sowie dem SC Vierkirchen (Landesliga Süd-West) zu. Der Sieger spielt am 21. Oktober gegen den Regionalpokalsieger Ost den Teilnehmer am DVV-Pokal aus. Dieser bekommt es in Runde eins mit dem Erstligisten Gießen zu tun.

In der Liga möchten die Eltmänner ihre Anhänger unbedingt mit einem Heimsieg beglücken. „Doch dazu muss die Halle brennen“, wie Cheftrainer Marco Donat verlangt, „vom Publikum muss der Funke auf meine Jungs überspringen und ihnen zusätzliche Energie verschaffen. Alle sind jetzt nach der unverdienten Niederlage in Grafing gefordert, ihren Beitrag zu liefern. Unter allen Umständen muss ein Sieg her, egal wie. Wir haben die besten Fans der Liga. Die müssen uns zum Erfolg pushen.“

Die „Meenzner“ sind zur Zeit neben dem amtierenden Meister und Ex-Tabellenführer TSV Grafing das Team der Stunde. Die heimstarke Mannschaft rangiert nach drei Partien mit weißer Weste und noch ohne Satzverlust an der Tabellenspitze. Ihre Partien vor den eigenen Anhängern gegen Karlsruhe und Freiburg sowie in Friedrichshafen gewannen sie jeweils sicher mit 3:0. Kein Wunder, dass ihr Trainer Markus Pfahlert danach über den „geilen Saisonstart“ jubelte. Mit dem Routinier Torben Tidick-Wagner, Jörn Freiwald und Youngster Tobias Brand verfügen sie über Top-Spieler in ihren Reihen. Mainz agiert solide und aggressiv. Ihre Zuspieler finden fast immer clever freie Räume, um zu punkten.

Die HEITEC VOLLEYS aus dem Steigerwald gehen deshalb mit gemischten Gefühlen in diese durchaus wichtige Partie. Einerseits will man die hoch ausgefallene 0:3 Pleite in Grafing vergessen machen, andererseits wissen die Spieler um Kapitän Sebastian Richter, dass sie in der vergangenen Saison in Mainz ebenfalls eine 0:3 Klatsche kassierten, zuhause aber 3:0 gewannen. Besonders viel vorgenommen haben sich die drei Neuzugänge Clay Couchman aus Kanada, der Bulgare Georgi Stojanow und Mariusz Wacek aus Polen. „Es ist für uns eine Ehre, sich im HEITEC VOLLEYS Trikot unseren Fans zu präsentierten“, sagen sie unisono, „wir wollen zeigen, was wir drauf haben.“

Starke Vorstellung im dritten Satz in Grafing: Mit 16:11 führten die HEITEC VOLLEYS beim amtierenden Meister. An diese Top-Leistung wollen Daniel Schmitt, Mariusz Wacek und Mircea Peta (v.l.) bei der Heimpremiere gegen den neuen Tabelleführer Mainz-Gonsenheim anknüpfen